2010
upcoming: Raum 107, GfZK Leipzig (E) Nov, 26, 2010
2010
SALSA - Künstlervereinigung Dachau (E) 09.06. - 27.06.2010
Am neunten Juni eröffnet in der Galerie der Künstlervereinigung Dachau (KVD)
die Ausstellung des in Leipzig arbeitenden Künstlers Jirka Pfahl. Die KVD lädt
damit eine konzeptionell arbeitende Position ein, die wie Pfahl sagt, hier nicht umhin
komme, sich mit der Tatsache Dachau selbst auseinander zu setzen. So entstehen Pfahls
Arbeiten kontextbezogen. Wenn er jedoch daran denkt, was es heisst, sich mit Dachau
auseinander zu setzen, kommt er ins Straucheln. Es ist ihm nicht möglich, eine Stadt
"darauf" zu reduzieren. Hinzufügen läßt sich auch nichts. Position beziehen schon.
So erarbeitet er, teils in Kooperation mit anderen Künstlern, Werke, die nicht aburteilen,
aber Fragen stellen. Seine Arbeiten erstrecken sich von Konzept, Objekt, Aktion bis zur
Vorstellung einer eigenen Modestrecke.
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein originalgrafisch gedrucktes Linolschnittbuch
im Leipziger Lubok Verlag.
J.P. im Mai 2010
Pressespiegel zur Ausstellung:
Süddeutsche Zeitung vom 10. Juni 2010 [view as jpg]
Münchener Merkur vom 14. Juni 2010 [Online]
Bayern 5 Radio vom 14. Juni 2010 [mp3-file]
Beteiligung an der Ausstellung "Manipularis" von Ronny Szillo in der Galerie b2_, Leipzig
5.6. - 3.7.2010 link
14.03. - 27.06.10 "Liza radiert" @Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg
19.05. - 11.06.2010 »Heiter bis wolkig« Galerie der Künstler, München
02.06. - 27.06.10 "Grafik aus Leipzig" | Lubok im Kunstverein Essenheim
»heiter bis wolkig« Galerie der Künstler, München
»Jirka Pfahl« Internationaler Projektraum für Druckgrafik, HGB Leipzig 12.04.2010
Meisterschülerpräsentation Klasse Prof. Mark, HGB Leipzig
Wir haben es hier mit Echtholzparkett in Schiffsbodenverlegung zu tun. Es ist ein
Raum, kein klassischer white cube (siehe Waschbecken), es ist ein Raum, der
verschiedene Nutzungen zuläßt – siehe die jährlichen Rundgangspräsenatationen der
Klasse für Medienkunst. Der zur teilweisen Verdopplung des Bodens installierte
doppelte Boden ist ein sehr präsenter Eingriff. Er umfasst alle hier präsentierten
Arbeiten. Durch einen Materialwechsel von Eiche zu Laminat werden zwei Stränge
eröffnet. Zum einen wird eine billige Kopie erstellt, zum anderen dieses massenhaft
im Umlauf befindliche Material überhöht. Dies geschieht dadurch, dass ich die
einzelnen Laminatteile in sich selbst zerlegt habe und nun zur visuellen
Deckungsgleichheit mit der Vorlage bringen möchte. Das Material wird hier wie
folgend die Kabelbinder zum Modul.
Die Glasarbeit greift durch seine materiellen Bestandteile die Grundmaterialien
Metall, Glas und Beton auf. Diese monolithisch im Raum stehenden Texttafeln sind
gesandstrahlt und geben ein Zitat von Thom Mayne einem amerikanischen Architekten
wieder. Der Text enstatmmt einem Interview, welches 1994 gegeben wurde. Jedoch muss
man sich, um den Text gut lesen zu können, auf die Skulptur einlassen, und diese
betreten. Der Kalifornier, der laut Wikipedia von der Pritzker-Jury auch als
Innovator, mit einem "rebellischen Geist und Leidenschaft für Veränderung" beschrieben
wird, fällt auch hier dadurch auf, ein eher künstleriches Herangehen auszudrücken.
Der Schlussatz, er begänne immer mit einer völligen Leere, ist beeindruckend.
Handelt es sich doch um Architektur.
Als Dienstleistung verortet innerhalb diverser Verpflichtungen - Richtung Kunde,
Design, Statik und der Verantwortung gegenüber einem Gelingen des Bauwerkes selbst.
In der geometrischen Form, in die der gewählte Text beide male einläuft, können
wir weiter die Arbeiten Modul 303 und Modul 10X sehen. Dabei habe ich zum einen
die modulare Struktur eines Materials gebrochen und schreibe ihm die Fähigkeit
der Kombination zu – hin zum Ornament. Die Farbfläche ist direkt auf die Wand
aufgebracht, während die Kabelbinder einzeln auf der Wand schweben.
Zu der hier an der Wand lehnenden Arbeit ohne Titel möchte ich nur anbringen,
dass der Bildträger mit den Sägeschnitten gefunden wurde. Meine Arbeit bestand
darin, es zu rahmen und widerum auf diese Stelen zu stellen, wodurch es zu einer
Mischform weg von der Wand hin zu so etwas wie einer Meinungstafel/ Propagandawand
wird. Zum länger Herumtragen ist es zu schwer. Die Arbeit ist in Nähe zum Glas
als auch in Nähe zur Wand gesetzt. Aber gleichzeitig dem Kontext seines Ursprunges
entrissen und dem Kontext seiner intendierten Verwendung sozusagen ein Leben im
Museum hintenangestellt.
Die Sprüharbeit OLAF trägt ebenfalls keinen Titel. Es ist kein klassischer Rahmen
mit Leinwand bespannt. Die Leisten sind dieselben, wie im Boden verwendet. Und
dass da nun Olaf steht, und hier hängt, möchte ich mit Zeit besetzen. Wir haben
insgesamt eine aufwändig gestaltete skulpturale raumgreifende Installation im
Gegensatz zu einer solch schnell erzeugten gestischen Arbeit, einem Tag, einem
Grafitto, einem dilletantischen dazu.
Ich komme zur letzten Arbeit, der radierten Liza Minelli. Umgesetzt habe diese
Druckgrafik, weil ich eines Tages in einem Katalog Andy Warhols der Liza Minelli
den Mund ausradiert habe. Das im popkulturellen Bereich sehr präsente Bild Liza
Minellis wurde durch die minimale Veränderung des Mundes noch weiter verändert.
J.P. im März 2010
2009
27.11. - 12.12.09 "Liza radiert" @concretefortune - apartment draschan, vienna, AT
»it's all cool« Galerie Christian Pixis, München vom 23.10. - 12.12.2009
Fotografie: Barbara Donaubauer, München
Jirka Pfahl
verdoppelt die Bauweise des vorgegebenen Ortes, verschiebt die
Beschaffenheit von Parkett zu Laminat, schichtet auf. Der Aufbau
schmiegt sich der Autorität des Originalen an. Indem Pfahl die gefundene
Struktur nicht verläßt, wird seine Kopie klar hinter dem Original
eingereiht. Typisch.
Boden, Wand, Raumtrennung, Durchgang versperrt. Drei große Glasscheiben
stehen schroff monolithisch im Raum, tragen ein Zitat von Thom Mayne,
welches in seiner Rigorosität synonymisch den Geist postmoderner
Architektur trägt. Die Moderne neu schreiben, hinter sich lassen,
eingetretene Pfade verlassen, könnte die Devise dieses auch für
künstlerische Zwecke einsetzbaren coolen Abgesangs in alle Richtungen
sein. Bloß nicht der eigenen „Führerschaft“ (Mayne) abrücken, könnte man
auch lesen. Ein Zwittertext aus Leben in Freiheit oder dem aufgesetzten
Affront gegen den Motorentakt. Das ist der Inhalt, doch gibt es auch
eine Form.
Lesbares verschwindet in konkave, gleichschenklige Dreiecke, in die der
dreisprachige Text einfliesst. Hard Edge oder aufgeweichte Wiederholung?
Von nun an können wir uns treiben lassen, ein Element ist gefunden -- den
übrigen Raum in allen Facetten mit Ornament zu überziehen. Modul 301,
Modul 303 und die Vor-Ort entwickelte Kabelbinderschwebung runden den
ersten Raum ab, reizen bis zur Überfüllung. Hinten kommen Klassiker.
Bevor wir jedoch losgelassen werden in den sanften Kanon des Schauens,
haben wir den Sonnenfleck schon im Auge; konvex; gleichschenklig.
Kellyerased.
Notiz am 15.10.2009, J. P.
Flash-Videodokumentation der Ausstellung (1min30sec):
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»Armella Show Erfurt« für ZK (Zeitgenössische Kunst) vom 24.10. - 1.11.2009 im ehem. Innenministerium Erfurt mit Ronny Szillo
Der Präsentation von Pfahl und Szillo geht eine beidseitige Auseinandersetzung
innerhalb der vielschichtigen Bereiche von Produktion und Diskussion von Kunst voraus.
In der Möglichkeit des Zusammenspiels für ZK entschieden sich die beiden in
Leipzig arbeitenden Künstler dafür, Ihre Auffassung von Austausch an Ideen, Formen
und Konzepten zum Thema zu machen. So stellten sie Arbeiten heraus, die konkret
aufeinander Bezug nehmen. Diese Remixes stehen zum ersten mal direkt nebeneinander.
Kennzeichen der Remix-Pieces ist ein jeweils halbierter Preis bezogen auf Ur-Pieces.
So verleihen Pfahl und Szillo ihrer gemeinsamen Haltung Ausdruck, Konkurrenz als
anstiftendes Element zu betrachten.
Notiz am 14. November 2009, J. P.
Dirk Teschner über die Armella-Show: ARMELLA SHOW - Jenseits von Kunstmessen und Museen
DOKUMENTATION der Ausstellung »Wir Ihr Sie« vom 10.Juli - 21. August 2009 im Kunsthaus Erfurt
Mit der Ausstellung in Erfurt habe ich meine Arbeit konzentriert auf die Erzeugung einer
thematischen Ebene bestehend aus Sprache und deren Darstellbarkeit vereint mit logischen
Zitaten aus der Mengenlehre.
So kann man den Titel der Ausstellung lesen als die Aufzählung der Pronomen in der Mehrzahl:
wir, ihr, sie. Man kann sich aber auch vorstellen, von Mengen und Teilmengen, Zugehörigkeiten
und Ausschlüssen zu sprechen. So verstehen wir uns als zugehörig im Wir, als
ausgeschlossen im Reden vom Ihr und als dem Sie nicht zugehörig. Das Sie jedoch kann
man sich nur in der dritten Person vorstellen. Im Reden von Sie als die da oben o.ä. kehren
wir unmittelbar zurück auf die Realität/Verstrickung unserer aktuellen Existenz.
Bewußt habe ich diesen Nicht-Sinn im Titel ausformuliert, um in der Ausstellung im
Kunsthaus Erfurt eine Situation zu erzeugen, die jeden Einzelnen anführt, zu hinterfragen,
in welchen Verstrickungen er existiert, unter welchen Zuständen er sich einordnet.
Die Ausstellung beginnt sowohl mit der Arbeit o.T. (Schild) als auch mit der Arbeit o.T. (Definition).
Notiz vom 21. Januar 2010, J.P.
Buchpräsentation »Elbowrado Drive« im Januar 2009 in der Galerie KO, Leipzig
2008
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2007
2006
"Mayhem (Wir machen den Weg frei)", Galerie Asim Chughtai, Berlin

Einladungskarte

Ausstellungsansicht | exhibition view

instant obstacle, 2006, Eisen, Aluminium, Pulverbeschichtung lichtgrau matt, ca. 230 x 160 x 25 cm

plinth (Version Berlin), MDF, ca. 352 x ø 73 cm , Detail

customizing(gee), 2003/06, offest-print, A2

Kate, 2002, ink- jet print, 106,5 x 140 cm

Necrolust, 2006, Siebdruck (Unikat), 43 x 62 cm

Light Box #1(Euronymus (Øystein Aarseth)), 2006, Siebdruck auf Plexiglass, ca. 71 x 162 cm, Detail
Light Box# 2 (Euronymus (Øystein Aarseth)), 2006, Siebdruck auf Plexiglass, ca. 71 x 185 cm, Detail
alle Fotos: Galerie Asim Chughtai, Berlin
close
"A4", gutleut15, Frankfurt/Main
group exhibition w/ Stefan Beck, Dirk Krecker, Andreas Töpfer

release of magazine "ausderkunst" and some scribbled works and excerpts
close
"works from planet glue", B�r�, Leipzig

remake of 2004 'possible works #4 after Thomas Hirschhorn', Ford Scorpio, spraypaint, mobile.de, 2006
close
"Hobbyshop Allstars", groupshow, Hobbyshop, M�nchen
w/ Franz Alken, Andreas Böhmig, Christian Brandl, Henriette Grahnert, Paule Hammer, Hilko Neupert

'untitled - floor piece w/ bottle of ketchup', lamination, metal, screws, 2006

'untitled - anti see what you get', pay-tv-lightbox, 2006
close
"after the gold rush", w/ Mark Hamilton, Glue, Berlin

posters for announcing the exhibition, spraypaint on INDEPENDEX, ed. 6 + 2, 2006

installation view

'Plynth', lamination, set of three, 2006

'untitled floor piece', lamination, metal, screws, 2006
close
"untitled", Gallery for international media art, Berlin

plot, sizes variable, 2006
close
"instant art piece #1", academy of visual arts Leipzig, Rundgang

This work was made after an invitation by Paul Philipp Heinze.
He granted me a budget of 10 EUR.
close
2005
"on hold off hold" Schauspielhaus Leipzig (cur.)
Galerie Hobbyshop @ 2.Berliner Kunstsalon (cur.)
Me, Myself & I, ongoing
Neugründung Galerie Hobbyshop, München
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2004
[0,1MB] Chasing the Solo Exhibition
[0,3MB] possible works #4 after Thomas Hirschhorn
[0,2MB] slightly modified
[0,2MB] possible works #3 after Van Delft
[0,6MB] Toc Toc - Diplomarbeit
[0,3MB] on Appropriation
[0,3MB] o.T.
[0,3MB] possible works #2 after Joseph Kosuth
2003
[7,8MB] SOLD || [0,2MB] o.T.
[0,2MB] o.T.
[0,3MB] possible works #1 after Joseph Kosuth
2002
[1,9MB] The Postmaking of... OSZO(TM)
[0,2MB] |FILTH| Geovà Rodriguez performs Critique
2001
[0,2MB] D�Collage Space[R]
[2,2MB] Mauer
[0,2MB] Operation MKS
[0,5MB] www.tracert.to
2000
[0,3MB] Hobbyshop
[0,3MB] Das ewige Tal der Ahnungslosen
[0,4MB] Orphan Files
[1,3MB] Quell!
1999
[1,0MB] Holzbank
[1,3MB] Am Anfang war das Wort
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